Jeder Einbruch ist ein Eingriff in die Privatsphäre

Die eigene Wohnung, das eigene Haus, das eigene oder gepachtete protection-339825_640Grundstück, sie alle bilden eine Privatsphäre, die niemand verletzt sehen möchte. Nicht umsonst ist diese Privatsphäre grundgesetzlich geschützt und somit ein hohes Gut. Die Menschen finden hier Wohnung, Geborgenheit, Sicherheit und Wohlbefinden. So sollte es jedenfalls sein.

Wenn ein Ganove in dieses Privatleben eindringt, wird es dauerhaft beschädigt. Fortan werden die Menschen ängstlicher sein, sich in ihren eigenen 4 Wänden nicht mehr wohlfühlen. Und zwar nicht unbedingt wegen der entwendeten Gegenstände. Das sind nur Sachen, die kann man meist ersetzen. Der psychologische Schaden eines Einbruchs geht weit über den materiellen hinaus.

Einbruchschutz macht Sinn

Selbst Grundstücke lassen sich heute mit einigem technischen Aufwand soweit schützen, dass ein Einbrecher zumindest abgeschreckt oder wenn nicht, dingfest gemacht werden kann. In Haus und Wohnung ist dies einfacher möglich. So gibt es im Handel Alarmanlagen, die gänzlich ohne Installation auskommen. Wer sich mit der technischen Sicherheit gegen Einbruch beschäftigt, sollte reiflich überlegen, bevor er die Investition tätigt.

In jedem Fall sollte ein Fachbetrieb damit beauftragt werden. Schon wegen der Garantie. Der Fachmann wird prüfen, ob eine drahtlose Installation empfehlenswert ist oder nicht. Am zweckmäßigsten ist immer eine drahtgebundene Alarmanlage, die bei einer sowieso erforderlichen Renovierung eingebaut werden kann. Denn alles, was mit Funk betrieben wird, ist störanfälliger und kann besser sabotiert werden.

Heutzutage gibt es Alarmanlagen, deren Bedienung und Überwachung aus der Ferne per Internet möglich ist. Die modernen Techniken macht‘s möglich. Inwieweit das sinnvoll ist, mag jeder selber entscheiden. Denn dort, wo eine Alarmanlage weltweit fernbedienbar ist, ist sie auch gleichzeitig ein Einfallstor für Internetverbrecher. Denn was der Eigentümer auf seinem Smartphone sehen, schalten und überwachen kann, das kann ein geschickter Hacker auch. Und so wird die Alarmanlage zum Ausforschen benutzt.

Mechanische Sicherungen sind immer noch am besten

Was nutzt eine Alarmanlage, die eine laute Sirene auslöst, wenn kein Nachbar sie hört oder dieser nicht weiß, was er damit anfangen soll. Außerdem ist eine Sirene, außen am Haus angebracht, für jeden Ganoven ein Zeichen, dass es hier was zu holen gibt. Deshalb sollte die Sicherung eines Objektes möglichst so gestaltet sein, dass der Einbrecher mechanische Hindernisse zu überwinden hat.