Grundstücksversicherungen

Wer ein eigenes Grundstück besitzt und ein Häuschen darauf, einen Garten gepachtet hat calculator-385506_640(2)oder in einem Kleingartenverein einen Garten nutzt, möchte sich hier erholen, in der Natur Zeit verbringen. Dabei denkt er in den seltensten Fällen daran, dass von seinem Grundstück aus Gefährdungen anderer ausgehen können.

Und, dass er durch die Nutzung des Grundstückes selbst gefährdet sein kann. Natürlich lassen sich einige dieser Gefahrenmomente durch vorbeugendes Handeln entschärfen. Thema Schnee- und Eisbeseitigung. Aber man kann noch so vorsichtig sein, irgendetwas passiert immer. Wenn es einem selbst passiert, mag es noch angehen. Für einen Schaden bei anderen Personen verantwortlich zu sein, geht gar nicht. Ist es dennoch geschehen, ist guter Rat teuer. Teuer im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Grundstücksnutzerhaftpflichtversicherung

Genau für diese Gelegenheiten gibt es Versicherungen. Versicherungen für das Haus, für die Person und eben auch für den Grundstücksnutzer. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Nutzer eines Grundstücks auch dessen Eigentümer ist oder nicht. Auch von einem gepachteten Grundstück können Gefahren für Dritte ausgehen. Das nicht nur im Winter. So kann bei einem Sturm ein Baum umknicken und auf das Nachbarhaus fallen oder auf ein Auto auf der Straße.

Wenn es dabei nur Sachschäden gibt, kann der Verursacher froh sein. Aber auch deren Beseitigung kostet Geld. Geld, das immer der Schuldige zu zahlen hat. Jeder Grundstücksnutzer ist per se für Gefahren, die von seinem Grundstück ausgehen, verantwortlich und somit schuldig. Diese Schuld ist auch Voraussetzung dafür, dass eine Grundstücksnutzerhaftpflichtversicherung leistet. Bei dem im Sturm umgeworfenen Baum lässt sich das gut erläutern.

Der Baum steht seit Jahrzehnten auf dem Grundstück und tut niemandem etwas zuleide. Plötzlich kommt ein Sturm und ein Schaden entsteht. Wenn der Wetterdienst bestätigt, dass der Strom mindestens Stärke 8 hatte, tritt die Versicherung ein. Es sei denn, und das ist der Knackpunkt, der Besitzer des Baumes, also der Grundstücksnutzer, hat gewusst, dass der Baum krank ist.

Bäume regelmäßig überprüfen lassen

Zur Vorbeugung eines solchen Schadens gehört es, dass die Bäume auf dem genutzten Grundstück in regelmäßigen Abständen vom Fachbetrieb untersucht werden. Natürlich kann kein Fachmann in einen Baum hineinsehen, weshalb er auch keine Garantie dafür abgeben kann. Aber Hinweise gibt er schon.